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Lederpflege richtig gemacht

Echtes Leder ist ein Naturprodukt und lebt. Mit wenigen Handgriffen im Jahr bleibt eine Lederjacke jahrzehntelang tragbar – ohne Pflege wird sie trocken, spröde und verliert Farbe.

Diese Routine reicht für Jacken, Mäntel und Taschen.

Regelmäßig: trocken abwischen

Staub und Schmutz mit einem weichen, trockenen Tuch entfernen. Bei glattem Leder genügt ein leicht feuchtes Tuch – niemals durchnässen, nie in die Waschmaschine.

Zweimal im Jahr: nachfetten

Eine dünne Schicht Lederbalsam oder -milch mit einem Tuch einarbeiten, 20 Minuten einziehen lassen, dann auspolieren. Immer zuerst an einer verdeckten Stelle testen.

Wildleder wird nicht gefettet, sondern mit einer Bürste aufgeraut und mit Imprägnierspray geschützt.

Nass geworden?

Bei Raumtemperatur trocknen lassen, auf einem breiten Bügel, niemals auf der Heizung oder mit dem Föhn. Hitze entzieht dem Leder Fett und macht es hart.

Richtig lagern

Auf einem breiten Bügel, luftig und dunkel. Keine Plastikhülle – Leder braucht Luft. Direktes Sonnenlicht bleicht Farben aus, besonders kräftige Töne.

Flecken und Reparaturen

Fettflecken mit etwas Speisestärke bestreuen, über Nacht wirken lassen, abbürsten. Bei tieferen Schäden lieber zur Lederwerkstatt als selbst experimentieren.

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